Die Auswirkungen von Stress auf deinen Körper

Die Auswirkungen von Stress auf deinen Körper

Die Auswirkungen von Stress auf deinen Körper

In einer großangelegte Studie der Techniker Krankenkasse geben 6 von 10 Menschen an, gestresst zu sein. Stress an sich muss nicht immer sofort etwas schlechtes sein und jeder von uns ist ab und zu gestresst. Chronischer Stress kann jedoch sehr viele unerwünschte Auswirkungen auf unseren Körper haben, wenn wir ihm über einen längeren Zeitraum ausgesetzt sind. Dabei gibt es sehr viele unterschiedliche Auslöser für Stress: beruflicher oder privater Stress, chronische Krankheiten, ungesunder Lebensstil bzw. Ernährung und Schlafmangel. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf die verschiedenen Reize und Stressoren, die tagtäglich auf uns einprasseln.

Stress und Schlaf

Wenn du gestresst bist, fällt es dir wahrscheinlich schwer ungestört ein- bzw. durchzuschlafen. Viele Menschen wachen mitten in der Nacht oder am frühen Morgen auf und können nicht wieder einschlafen. Wenn unser Körper mit Stress zu kämpfen hat, schütten unsere Nebennieren Cortisol und Adrenalin aus, damit wir die Situation meistern können. Das ist auch erstmal wunderbar, denn so sind wir leistungsfähig und handlungsbereit. Leiden wir allerdings über einen längeren Zeitraum unter chronischem Stress schüttet unser Körper ständig diese beiden Botenstoffe aus. Unserem Nervensystem wird somit konstant signalisiert, dass wir uns in einer “lebensbedrohlichen” Situation befinden. Das führt dazu, dass unser Körper nicht mehr in der Lage ist, diese Stoffe adäquat abzubauen. Darüber hinaus verlieren unsere Nebennieren die Fähigkeit den Rhythmus aufrechtzuerhalten, nachdem sie bestimmte Stoffe ausscheiden.

Stress und deine Verdauung

Unsere Verdauung funktioniert am Besten, wenn wir entspannt sind. In diesem Zustand des parasympathischen Nervensystems verlangsamt der Körper die Atmung, aktiviert die Verdauungssäfte und steigert die Magen- bzw. Darmbewegung. Wenn wir konstant unter Hochspannung stehen, steckt unser Körper seine Ressourcen nicht in unsere Verdauung. Das kann dazu führen, dass zu wenige Magensäure produziert wird und das Essen zu lange im Magen/Darm liegt. Dort fängt es an zu gären was zu Blähungen, Magenschmerzen und Mangelaufnahme von Nährstoffen führen kann. Durch die hohe Konzentration von Cortisol und Adrenalin im Blut kommt es zu einer Steigerung des Blutzuckerspiegels. Dadurch kommt es zu Heißhungerattacken, Gewichtszunahme und im schlimmsten Fall Diabetes.

Chronischer Stress und Nebennierenschwäche

Cortisol wird in den Nebennieren produziert. Die Nebennieren sind kleine Hormondrüsen die unseren Nieren aufsitzen wie ein kleiner Hut. Neben Cortisol produzieren sie weitere Hormone und Neurotransmitter wie Adrenalin. Wenn der Körper über längere Zeit chronischem Stress ausgesetzt ist, produzieren die Nebennieren viel Cortisol und Adrenalin. Das führt dazu, das der Hormonhaushalt durcheinander kommen kann und die Nebennieren erschöpfen. Sie produzieren dann weniger Cortisol bzw. zu den falschen Zeiten. Dadurch kommt es u.a. zu Schlafproblemen bzw. Tagesmüdigkeit und chronischem Erschöpfungssyndrom (adrenal/chronic fatigue).

Wie kannst du dem vorbeugen?

Die beste Vorbeugung ist, den Stress in deinem Leben nicht chronisch werden zu lassen. Sei achtsam, was in deinem Berufs- und Privatleben vor sich geht und versuche Stressoren frühzeitig zu erkennen. Gönne dir Pausen und Auszeiten bewusst um aufzutanken. Ein ausgewogener Lebensstil mit nährstoffreichem Essen, gutem Wasser und evtl. Nahrungsergänzungsmitteln kann dir helfen anspruchsvolle Situationen besser zu meistern. Baue Methoden in deinen Alltag ein, die dir helfen dein Nervensystem zu regulieren. Yoga, Reiki, Breathwork und Mediation sind hier wunderbare Helfer um nur ein paar zu nennen.

Gerne bin ich für dich da, um dich präventiv oder kurativ zu unterstützen. Hier kommst du zu meinem Angebot rund um Health Coaching, Breathwork, Ernährungstherapie und Reiki.

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